Amsterdam

Freitag ging es mit dem Auto nach Amsterdam, um einem Kumpel und seinem Mitbewohner das Wochenende zu versauen. Eins vorweg, es hat funktioniert!

Noch betrunken vom Vortag ging es zunächst zum Griechen, um mit einigen Ouzos den Kater zu bekämpfen. Kurzerhand frühstückten wir dabei dann auch noch unser Eigengewicht in Fleisch.

Da wir extra für diesen Trip einen weiblichen Fahrer engagierten, hatten wir die Hände frei um schon während der Fahrt das eine oder andere kühle Nass zu konsumieren.  Einmal angekommen, sties man natürlich auf das in Amsterdam bekannte Problem der Parkplatzsuche. Eigentlich findet man genug Parkplätze, nur sind diese erst ab 36€ pro Tag zu haben. Aber als europaweit bekannter Betrüger, weiß man sich auch in solchen Situationen zu helfen. Ab mit dem Auto in ein Parkhaus und das Parkticket weggeworfen, denn es ist günstiger die Karte zu verlieren (36€) statt die vollen 2 Tage (72€) zu zahlen! Gespart!

Wir haben dann auch nicht viel Zeit verstreichen lassen und uns erst einmal im Supermarkt unseres Vertrauens mit vergorenem Traubensaft und lokalen Hopfensäften eingedeckt. Als dieser kleine Vorrat aufgebraucht war (und auch noch etwas selbstgemachter Chili-Minze Vodka folgte, igitt), fielen wir die Grachten entlang zum Leidseplein! Das ist genau das richtige für uns, überall Clubs, Bars und ganz viele Menschen.

Aber leider wird ab dort alles nur noch so schwammig in meiner Erinnerung. Ich kann mich nur noch an Ladyboy’s, Lapdance’s und Pommes mit Aioli erinnern. Wobei mir die Pommes mit Aioli, zumindest geschmacklich am besten in Erinnerung geblieben sind.


Da ich auf unserem morgendlichen Heimweg kein Fahrrad ohne Schloss finden konnte, mussten wir uns am Samstag unbedingt Fahrräder ausleihen.
Fast währen wir mit unseren coolen, roten Hollandbikes auch als Einheimische durchgegangen, aber leider fiel der große Schriftzug “Rent a Bike” zu sehr auf.

So kämpften wir uns mit unseren Bike’s, durch die No-Go-Areas von Amsterdam, mit kleinen Unterbrechungen um das bei den herrschenden 31 C Grad ausgeschwitzte Wasser mit Bier zu ersetzen und um schließlich im Vondelpark abzuhängen, noch mehr Bier zu trinken, Oliven zu essen und die Büsche zu beschmutzen.


Abends trieb es uns, trotz der enormen Hitze,wieder in die Clubs am Rembrandtplein. Aber dort hielten wir es nicht lange aus, es war einfach zu heiß!
Eine kleine Karaoke-Bar versprach uns im ersten Augenblick Abkühlung. Aber schnell wurde es uns auch dort wieder warm, als wir die 10 Herren mit dem T-Shirt Gay Stag Tour 2010 bemerkten. Aber egal, die Jungs waren gut drauf und so ließen wir sie ein bisschen mit ihren Muskeln spielen und sogar mit unserem weiblichen Fahrer ein paar Gewichthebeübungen tätigen.

Alles in allem, mal wieder ein super Wochenende. Aber erwünscht sind wir dort mit Sicherheit nicht mehr ;)

Amsterdam

Am vergangenen Wochenende war ich in Amsterdam, hier also eine kleine Nachlese. Zu Amsterdam selbst brauche ich wohl nicht so viel zu schreiben, ich denke Amsterdam kennt fast jeder. Das übliche halt, Coffeeshops, Rotlichtviertel und unzählige Touristen.

Grachten

Aber zu dem Parken in Amsterdam und zu dem dort erlebten Pub-Crawl möchte ich dann doch noch etwas sagen.

Boot

Parkplätze findet man in Amsterdam genügend nur leider sind diese etwas teurer, so bezahlt man z.B. überall am Straßenrand 36€ für 24 Std. das ist natürlich ein ordentlicher Preis. Aber nach einigen Diskussionen hatten wir uns dazu entschlossen, dort zu parken und die Parkgebühren (insgesamt 72€) für das Wochenende zu bezahlen. Nur leider funktionierte keine der 4!!! Kreditkarten an diesem blöden Parkautomaten, so mussten wir uns also nach einer anderen Parkmöglichkeit umschauen.

Die war auch schnell gefunden, in Form eines Parkhauses, dort kosteten 24Std. ebenfalls 36€ aber mit den Preisen hatten wir uns ja schon abgefunden. Als wir Sonntags aber das Auto aus dem Parkhaus abholen wollten, ist uns aufgefallen, dass man in diesem Parkhaus nur 36€!! bei verlust des Parktickets zahlen muss. Bei diesen Preisen fiel die Entscheidung nicht schwer, wir haben also unser Ticket als verloren gemeldet und zahlten dadurch nur 36€ und nicht die regulären 72€! Ein Schnäppchen!

Biermann


Und naürlich der Pub-Crawl, der war mal wirklich scheiße. Eigentlich hatten wir alle gute Erfahrungen mit Pub-Crawls, aber der Ultimate Party Pub-Crawl in Amsterdam, ist wirklich nicht zu empfehlen. Versprochen wurde uns für 18€, ein T-Shirt (wollte eh keiner von uns haben), in jeder Bar einen Welcome Drink und in der ersten Bar 30min. Vodka 4Free. Als wir in der ersten Bar auftauchten nahm das Elend seinen lauf, ein Club vollgestopft mit ca. 200 Menschen, alle schon sehr betrunken (wir hatten allerdings erst 20:30Uhr), der Welcome Drink war Jägermeister, dieser war aber verdünnt und der Wodka 4Free entpuppte sich als Mixgetränk das nach Caprisonne schmeckte und den es nur von den Guides aus 2L falschen, direkt in den Hals gekippt gab. Lecker!

Bier

Mit genug Bier lies sich dieser Pub-Crawl dann doch noch ertragen, allerdings würde ich diesen Pub-Crawl niemanden weiterempfehlen.

Aber trotz allem war es ein super Weekend, das schleunigst nachgeholt werden muss.

Übrigens, als Bettlektüre gab es The Bro Code!

The Bro Code