
Seit Monaten hört man es aus allen Ecken. SSDs sind toll, schnell, inzwischen bezahlbar und können sogar Regenbögen herzaubern. Das hört sich alles verdammt gut an. Aber ich schwor mir immer, ich kaufe mir erst eine SSD, wenn die Festplatte den Geist aufgibt.
Letzte Woche habe ich dann festgestellt, das meine Festplatte unzerstörbar ist oder einfach nicht kaputt gehen möchte. Deshalb habe ich mich nach einer SSD umgeschaut, ohne einen Festplattenschaden zu haben. Da ich auf meinem MacBook kaum Daten liegen habe, musste ich auch nicht mein Auto verkaufen um mir eine große SSD leisten zu können (1 TB – 3000€), sondern konnte ein kleines Modell mit 60GB für 95€ (OCZ Vertex2) bei Amazon ergattern (Ich sehe mich jetzt schon in 5 Jahren, wie ich über diese Preise lache).
SSD wurde geliefert, ohne Probleme in das MacBook eingebaut, formartiert und das System von der TimeMachine wiederhergestellt. Aber vorher habe ich natürlich die Boot-Zeit gestoppt, damit ich später auch einen Vergleich habe.
Das MacBook ohne SSD brauchte 53 Sekunden zum Booten. Das MacBook mit SSD braucht nun 18!!!!1111 Sekunden zum Booten! Wie gesagt, es ist das selbe System drauf!
Mein Fazit: Kaufen! Kaufen! Kaufen! Jedes mal wenn ich das MacBook starte, bekomme ich einen Nerdgasm. Es ist echt verammt schnell. Auch die Ladezeiten im Betrieb, reduzieren sich drastisch. Leider werden SSDs von Mac OS X noch nicht vollständig unterstüzt, so muss man sich z.B. um TRIM noch selbst kümmern (dafür benutze ich aber den TRIM Enabler). Ab Mac OS X 10.7 (Lion) sollen aber auch SSDs vollständig unterstützt werden. Jetzt hoffe ich nur noch, dass die Preise für SSDs schnell fallen und ich bald auch eine große SSD in den iMac stecken kann.
Werden noch mehr über SSDs wissen möchte, der kann mal die Wikpedia fragen.