Der tiefe Fall von Foursquare

Foursquare

Früher™, als das Internet noch aus Holz war, da haben wir Foursquare genutzt wie die Wahnsinnigen. Egal ob es die Lieblingskneipe, der McDonalds am Bahnhof oder die öffentliche Toilette in der Fußgängerzone war, überall hat man eingecheckt. Man wollte unbedingt an so vielen Orten wie möglich Mayor sein. Es war ein Spiel, bei dem wir nur mit unseren Daten zahlten. Aber es war uns egal. Wir nahmen es in kauf.

Mit der Zeit entwickelte sich Foursquare, durch die ganzen Check-In’s, zu einem super Empfehlungstool. In jeder fremden Stadt konnte man sich mit Hilfe der App neue Restaurants, Bars usw… raussuchen und hat in der Regel gute Erfahrungen gemacht. Es hat funktioniert. Man gab Check-In’s (Geo-Daten) gegen Empfehlungen. Damit es nicht langweilig wurde, hat man zwischendurch noch einen Badge bzw. einen Mayor Titel bekommen und wurde damit belohnt. Super System.

Irgendwann dachte man sich bei Foursquare wohl, man müsste das komplette System umwerfen. Wieso? Ich kann es mir nicht so richtig erklären. Ich stelle mir die Vorgänge im Foursquare Headquarter aber in etwa so vor:

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Danach war alles anders. Foursquare hat sein Logo in die Zauberkugel gesteckt und heraus kam irgendwas mit komischen Farben. Foursquare hat seine App aufgeteilt und heraus kamen zwei total sinn freie Apps. Swarm – Eine App für die Mülltonne. Eingeschränkte Funktionalität. Furchtbares Design und irgendwas mit Bienen. Die alte App hat keine Check-In’s mehr zugelassen.

Bei Foursquare hat man anscheinend den Verstand verloren. Ich als langjähriger Nutzer bin enttäuscht und wende mich langsam aber sich von dem Dienst ab. Die Check-In’s machen mir einfach keinen Spaß mehr. Nichts bewegt mich mehr dazu die App zu nutzen.

Wie schrieb Richard Gutjahr so schön in seinem Blog:

Zu experimentieren wird in der Start-up-Szene ja groß geschrieben. Genau wie das Motto: “Fail faster!”. Sollte auch die neue App enttäuschen, hätte Foursquare demnach alles richtig gemacht. Nur in der falschen Reihenfolge.

Hoffentlich kommt Foursquare noch rechtzeitig zur Besinnung und hört auf seine Nutzer.

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Sponsored Video: Second City – I Wanna Feel

Second City

Den Kennern der internationalen House-Szene ist Rowan Harrington schon länger eine Begriff. Denn unter seinem Künstlernamen Second City, konnte er schon einige Erfolge auf Beatport & Co. feiern. Das unter anderem mit seiner EP “The Story” oder auch mit dem Remix des Route 94 Tracks “Freak Like Me”.

Dem breiteren Publikum wird Second City aber erst langsam bekannt. Der in Chicago geborene DJ konnte erst vor wenigen Wochen einen Sprung an die Spitze der britischen Charts feiern. Mit seiner aktuellen Single “I Wanna Feel” macht er aktuell UK verrückt. Selbst die Kollegen von der BBC feiern den Song ab. Annie Mac, Zane Lowe und all die anderen BBC Radio 1 DJs pushen diesen Track immer mehr.

Der sommerliche Song erinnert mit seinem klassischen House-Gerüst an Tracks aus den 90ern. Untermalt wird dieser Sound mit ein paar Vocals von Toni Braxton’s 1996er Song “You’re Makin’ Me High”. Man kann Second City also ruhig eine Affinität zu den 90ern unterstellen. Denn ohne diese, würde der Song nicht so nach den Good-Old-90s klingen.

Man kann klar sagen, dass Second City zu einem der aufstrebenden House-DJs gehört. Seine Fertigkeiten als DJ und Produzent sind so gefragt, dass sein Terminkalender bis Ende 2014 randvoll ist.

Ihr merkt schon, da ist etwas im Busch! Deshalb hört euch schnell den Track an, damit ihr mitreden könnt! Um das Video zu sehen, müsst ihr euren Ad-Blocker ausschalten.

Mehr zu Second City findet ihr hier.

Dieser Artikel wurde gesponsert von Sony Music.

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Temptations – Papa Was A Rolling Stone (Tom Moulton Mix – 17min)

The Temptations

Sie machen seit über 54 Jahren Musik und sind auch noch bei einem “jungem” Publikum beliebt. Die Rede ist von The Temptations. Diese Soulformation aus Chicago hat sich in den 60er Jahren gegründet und ununterbrochen die Welt mit Musik versorgt. Eine wahre Legende. Sie waren auch einer der Erfolgsgaranten für Motown Records und haben das Plattenlabel lange Zeit über Wasser gehalten. Ihr größter Erfolg gelang ihnen 1972 mit dem Song “Papa Was A Rolling Stone”. Was verwunderlich ist, hat dieser Song doch eine epischen Länge von 11:47 min!

Aber das geht noch länger! Denn vor kurzem ist eine bisher unveröffentlichte Version von “Papa Was A Rolling Stone” aufgetaucht. Diese Version stammt vom amerikanischen Remixer Tom Moulton. Moulton gilt unter anderem als Erfinder des Disco Breaks in Songs. Ihr merkt schon, auch er hatte seine beste Zeit in den 70er & 80er Jahren. Jedenfalls hat es Tom Moulton geschafft, den Song von den Temptations auf ganze 17 min. zu verlängern. Wahnsinn.

Wenn man den Track auflegt, kann mal als DJ mal in ruhe auf Toilette gehen oder auch mal seine Steuererklärung machen.

via

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Sponsored Video: Eine Einladung in den #ChocolateHeaven – Die Auflösung

Roger Vonn

Vor ein paar Tagen habe ich euch bereits von der Challenge hinter #ChocolateHeaven erzählt.

Wer nicht aufgepasst hat, dem erkläre ich es gerne noch einmal kurz. Der weltbekannte Tennisspieler Roger Federer hat die Profi-Skiläuferin Lindsay Vonn zu einer Challenge in den Schweizer Bergen herausgefordert. Natürlich war klar, dass Lindsay Vonn sich in den Schweizer Bergen schon als Gewinnerin gesehen hat. Was soll man in den Bergen schon machen außer Ski fahren?

Allerdings hat sie nicht mit Roger Federer und Lindt gerechnet. Denn die haben einfach mal einen Tennisplatz auf den Bergen (Jungfraujoch) aufgebaut. Da hat Lindsay Vonn ziemlich blöd geschaut.

Mit dieser Aktion möchte Lindt übrigens auf die Eröffnung seines neuen Stores auf dem Jungfraujoch (3’471 m ü. M) aufmerksam machen. Daher auch der Name #ChocolateHeaven. Aber schaut euch die Auflösung selbst an (Ad-Blocker ausschalten).

Post sponsored by Lindt

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Chilly Gonzales & Boys Noize als Octave Minds

Chilly Gonzales & Boys Noize

Der eine wird als humorvollster Jazz-Musiker aller Zeiten bezeichnet und der andere prägt mit seinen Produktionen den deutschen Techno schon seit Jahren. Die Rede ist von Chilly Gonzales und Boys Noize. Diese beiden Ausnahmekünstler haben sich unter dem Künstlername Octave Minds zusammengeschlossen und arbeiten aktuell an einem gemeinsamen Album. Um euch einen kleinen Vorgeschmack auf das kommende Album zu geben, haben sie vor wenigen Tagen die erste Single dazu veröffentlicht.

Der Track mit dem Namen In Silence ist sehr ruhig, sehr langsam und total unaufgeregt. In ihm erkennt man beide Künstler deutlich wieder, Chilly Gonzales mit seinem Piano und Boys Noize mit seiner Elektronote. Auch wenn der erste Track aus dieser Zusammenarbeit nicht meinen Geschmack trifft, so bin ich doch gespannt auf das kommende Album.

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