album: Fritz Kalkbrenner – Ways Over Water

FRITZ KALKBRENNER

Als Blogger allgemein und speziell als Musik-Blogger hat man ein Problem, sind Themen noch relevant für einen Blog, wenn sie bereits im Feuilleton diskutiert werden? Die Frage möchte ich nicht beantworten, denn hier geht es um die neue Platte von Fritz Kalkbrenner und die hat es eindeutig verdient, sowohl hier im Blog als auch im Feuilleton diskutiert zu werden.

Der Klangforscher Fritz Kalkbrenner hat mit seinem neuen Album “Ways Over Water” (iTunes Link) eine Fortsetzung seiner bisherigen Alben geschaffen und kann auch dieses mal wieder überzeugen.

Eine Kombination aus gut eingesetzten Claps und souligen Vocals verpasst der Platte ihren typischen Kalkbrenner-Style. Wer seine alten Alben mochte, wird diese Platte lieben. Auch wenn das Wort “Fortsetzung” nicht unbedingt für Fortschritt steht, so hört man doch bei dieser Platte die Weiterentwicklung eindeutig raus.

Das Album ist eine bunte Mischung aus melancholischen Songs für ruhige Herbstnachmittage und Songs mit einem treibenden Beat für lange Clubnächte.

Schon die erste Single “Back Home” erzeugt ein absolutes Gänsehautfeeling und gehört für mich zu einem der besten Tracks auf der Platte. Aber auch der Track “One Of These Days” soll nicht unerwähnt bleiben, denn egal wie deprimiert ihr seid, der Song hellt garantiert eure Laune wieder auf. Aber hört euch die Tracks unten am besten Selbst an.

Fazit: Das Album “Ways Over Water” (iTunes Link) ist eine klare Kaufempfehlung! Hast du gut gemacht, Fritz. 

One Of These Days: 

Back Home:

Get Well Soon – Careless Whisper

Get Well Soon

Lange war es ruhig um Get Well Soon, doch jetzt steht der junge Mann aus Baden-Württemberg mit einer neuen EP vor der Tür.

Unter dem Namen “GREATEST HITS” wird es ab dem 21. November eine EP geben, auf der nur Coverversionen von Get Well Soon zu finden sein werden. Um euch einen kleinen Vorgeschmack zu bieten, hat er das erste Video zur EP veröffentlicht.

Den Oldies unter euch, wird bei dem Titel “Careless Whisper” direkt ein Licht aufgehen! Denn der original Song stammt von George Michael und wurde im Jahr 1984 veröffentlicht. Diesem Stück hat Get Well Soon sich nun angenommen und eine großartige Coverversion abgeliefert.

Etnik Feat. Mykki Blanco – Unclassified

Foto: Björn Jonas

Foto: Björn Jonas

International wird er bereits als Wunderkind des deutschen Technos gehandelt und das nicht ohne Grund. Die Rede ist von dem Hamburger DJ Etnik.

Sogar Skrillex ist ein großer Fan von ihm. Ob das für oder gegen Etnik spricht, da bin ich mir noch nicht ganz sicher. Allerdings geht es hier erst einmal nur um seine Musik und die kann sich hören lassen.

Zusammen mit Mykki Blanco hat er den Track “Unclassified” (iTunes Link) aufgenommen und verbindet dadurch Rap mit klassischen Techno-Beats. Ein ziemlich cooler Track, der in den USA bereits rauf und runter gefeiert wird.

Mehr zu Etnik

DIE ANTWOORD kommen auf Deutschland Tour!

Foto: Ross Garrett

Foto: Ross Garrett

Erinnert ihr euch noch an 2009? Damals haben DIE ANTWOORD mit ihrer Musik wie eine Bombe in internationale Musikszene eingeschlagen und wurden rauf und runter gefeiert.

Jetzt, 5 Jahre und 3 Alben später kommen sie wieder auf Tour nach Deutschland, um ihr aktuelles Album “Donker Mag” (iTunes Link) vorzustellen.

Wenn ihr euch die beiden Südafrikaner von DIE ANTWOORD live sehen möchtet, dann habe ich hier für euch die Tourdates:

19.01.2014 – Köln, Live Music Hall
21.01.2014 – München, Tonhalle
23.01.2014 – Berlin, Columbiahalle
26.01.2014 – Frankfurt, Batschkapp

Tickets gibt es hier. Der Vorverkauf startet am Mittwoch den 29.10 – 10 Uhr.

Zur Einstimmung gibt es für euch noch ihren Hit “Cookie Thumper”.

James Vincent McMorrow – Red Dust

James Vincent McMorrow

Es ist Sonntag, da darf man auch mal ruhige Töne anschlagen. Zum Beispiel von und mit James Vincent McMorrow und seinem Track “Red Dust” (iTunes Link). Der Ire kann schon länger mit seinem Folk/Indie Sound überzeugen. Vor allem hat es sein Track “Red Dust” in sich. Erschienen ist die Single zwar bereits 2013 aber trotzdem hat sie einen Platz hier im Blog verdient.

Mehr zu James Vincent McMorrow